Unterhaltungselektronik: Ohne Gegenliebe bei Autokäufern

Montag, Mai 23, 2011 9:05

Die deutschen Autofahrer legen keinen Wert auf Unterhaltungselektronik oder Internetzugang im Auto. Dies ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung. Das Institut befragte im Auftrag von Autoscout 24 insgesamt 1419 Autofahrer, durch welche technische Ausstattung ihre Kaufentscheidung beeinflusst würde.

Die einhellige Meinung: Technische Innovationen müssten das Fahren sicherer und komfortabler machen. Den absoluten Spitzenplatz nahm dabei der Wunsch nach einer intelligenten Stauvermeidung (71 Prozent der Befragten) ein. Aber auch Hilfe bei der Parkplatzsuche (55 Prozent) steht recht weit oben auf dem Wunschzettel der Autofahrer.

Hilfe gegen die Langeweile an Bord in Form von Unterhaltungselektronik sprach nur ein knappes Fünftel (19 Prozent) der Befragten an, noch geringer (16 Prozent) war der Zuspruch bei technischen Hilfsmitteln, die es ermöglichen würden, das eigene Fahrzeug als mobiles Büro zu nutzen.

Grundsätzlich gaben 93 Prozent der Befragten an, sie würden ein Auto vor allem unter den Aspekten der Sicherheit und Umweltfreundlichkeit (hierunter fiel auch der Aspekt “Spritverbrauch”) erwerben. Komfort und Fahrspaß sind 75 Prozent der Studienteilnehmer ein Kaufgrund. Technische Innovationen, so der Wunsch der Befragten, müssten deshalb vor allem in diesen Bereichen greifen.

Ansonsten solle das Auto der Zukunft den heutigen Fahrzeugen ähnlich sehen. Zukunftstechnologie, wie beispielsweise ein Autopilot lehnt die Hälfte der Befragten ab. Allerdings ist die Begründung für die Ablehnung nicht einheitlich: Ein Teil der Befragten vertraut der Technik nicht, während der Rest einfach selbst zu viel Spaß am Fahren hat, um es im Zukunft der Technik zu überlassen.

Die Studie brachte einen weiteres interessantes Ergebnis: Es gibt keine Autos für Männer und Frauen mehr. Die beiden Geschlechter wählten ihre Antworten in fast den exakt gleichen Prozentzahlen. Ein Beispiel liefert der Wunsch nach der Form des Autos. Ein altes Vorurteil besagte, Männer schätzten kantige Fahrzeuge, Frauen runde. In Wahrheit will die Mehrheit beider Geschlechter klare Formen. Kurven schätzen nur 31 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer.

Kolumne: Der Baumarkt als künstliches Biotop für den Mann

Donnerstag, Mai 19, 2011 9:06

Der Baumarkt, das bedarf kaum einer Erwähnung, ist ein künstliches Biotop, das erfunden wurde, um Männer vom Skatspiel in der Kneipe abzuhalten und sie einer sinnhaften Beschäftigung zuzuführen. Im Baumarkt gibt es nicht nur alles, was das Herz eines echten Mannes entzückt, sondern hier kann die sonst eher dem Bürostuhl zugeneigte Spezies sich und Welt beweisen, dass er auch in der unwirtlichen Welt überleben kann. Wenn eine Dreifachsteckdose nicht weiter als eine Kabellänge entfernt ist.

Noch schöner als die nützlichen, lauten und fast preiswerten Werkzeuge im Baumarkt sind für den Mann die intensiven Fachgespräche, die er mit dem vorzüglich aus- und eingebildeten Personal führen kann. Vom Lauerjäger, der auf das nächste Schnäppchen bei den Laubsaugern wartet, kann der Mann hierzu zum ausdauernden Hatzjäger werden, der seiner Beute zielsicher und gnadenlos durch den Dschungel der Hochregale folgt. Die lange Erfahrung hat ihn gelehrt, die Mimikry seines Opfers zu durchschauen und die angebliche Nichtzuständigkeit zu ignorieren.

Nach einem langen und fruchtbaren Fachgespräch über die Vor- und Nachteile eines Pümpels sowie der Größe des mit ihm erzeugten Unterdrucks überzeugt der Mann den Verkäufer, dass eine elektrisch betriebene Spirale mit Dreigangfliehkraftkupplung und teilvergoldetem Innengewinde viel sinnvoller ist als der Pümpel, den die technisch etwas unbedarfte Ehefrau zur Beseitigung der Verstopfung im Waschbecken wollte.

Der Pümpel wird trotzdem eingepackt, als geschmackvolle Deko für das Fensterbrett im Gartenhaus, das einmal mehr die Stilsicherheit und Kreativität des Hausbesitzers unterstreicht. Dann noch kurz in den Gartenmarkt und eine Palme für die Gattin eingepackt.

Zuhause ist sie entzückt, denn die jetzt leicht defekte elektrische Spirale, deren Zusammenbau sich dann doch schwieriger erwies als gedacht, ist immer noch billiger als der Kneipenbesuch. Den Pümpel kann sie ja dann bei der Sportschau vom Fensterbrett im Gartenhaus holen.

Sport Trends: Cayoning & Höhentraining

Montag, Mai 16, 2011 9:03

Im Bereich Fitness, Sport und Freizeit gibt es einfach keine Verschnaufpause. Immer wieder muss etwas neues für einen gewissen Nervenkitzel sorgen, oder auch nur für einen Ausgleich im sportlichen Rahmen. Wellness-Oasen schießen aus dem Boden wie die Pilze. Leider ist nicht immer alles Wellness, wo Wellness drauf steht. Passieren muss aber in jedem Fall etwas, denn immerhin besitzt schon fast jeder Zweite einen Dress mit den obligatorischen drei Streifen. Da dürfte normalerweise niemand mehr Figurprobleme haben. Vergleicht man jedoch den Trend mit den Puma-Turnschuhen seinerzeit, so haben diese auch nicht wirklich geholfen, dass Problem Übergewicht in den Griff zu bekommen.
Es muss also ein neuer Trendsport her! Wie kann der aussehen?

Ein neuer Trendsport nennt sich: “Cayoning”.
In den letzten Jahren wurde Cayoning immer mehr zu einer angesagten Sportart, leider nicht unbedingt für Flachland-Tiroler. Für diesen Sport werden Berge und wilde Flüsse benötigt. Während sich die ältere Generation auf dem Gehweg mit dem Krückstock rumschlägt, schlägt man sich beim Cayoning mit Helm, Seil und Klettergurt über Schluchten und durch Höhlen. Anders als beim Tennis, Radfahren, Wandern oder Schwimmen wollen hier die freizeitbegeisterten Anhänger etwas erleben, an ihre Grenzen stoßen und Adrenalin pur spüren. Genau das ist die Basis dieser modernen und im Trend liegenden Outdoor Sportart. Dazu gehören ebenso: Klettern, Bergsteigen und Rafting. Alles kann genussvoll ausgelebt werden.

Ein weiterer stark im Kommen liegender Trend nennt sich: “Höhentraining”.
Immer mehr private Institute und Universitäten richten Höhentrainingsräume ein, mit entsprechender Höhenluft. Das Motto lautet hier: Effektiver Abnehmen, gesünder trainieren und leichter den Stress abbauen.
Höhentraining ist der Gesundheits- und Fitnesstrend der Zukunft, unter Ausnutzung der Höhenluft, was schon bei den alten Griechen nichts neues war. Schon die normale Höhenluft ab 2000 m bringt den Kreislauf von Herz- und Stoffwechsel enorm auf Touren. Hier lohnt sich auch der Dress mit den drei Streifen.

Kolumne: Autozubehör – von nützlich bis schräg ist alles erlaubt

Donnerstag, Mai 12, 2011 9:05

Früher genügte ein Fuchsschwanz an der Antenne des alten B-Kadett, fetter Sound aus den Subwoofern im Kofferraum und Manni war der Star im Kiez. Auch Uschis Käfer war mit einem Satz flauschiger Sitzbezüge und einem rosa Plüschhasen auf der Heckablage ausreichend gepimpt. 20 Jahre später heißt Manni Herr Dr. Manfred Schröder, Uschi hat sich in Frau Dipl. Ing. Ursula Meier weiterentwickelt, die Fahrzeuge wurden in Firmenwagen von Mercedes Benz und die siebensitzige Familienkutsche getauscht, aber der Wunsch nach der guten alten Zeit, als man noch individueller war, ist geblieben.

Nützliches für Jedermann

Die Möglichkeiten sind beschränkt, da das Auto der Leasinggesellschaft gehört, aber dennoch kann man sich seinen Arbeitsplatz oder den Weg dorthin durchaus angenehmer gestalten. Hört man sich um, bekommt man die Klassiker als Antwort. Neue Fußmatten oder Sitzbezüge, Popoheizung und Lenkradwärmer zum Nachrüsten, das Navi an die Scheibe getackert und schon werden die Ideen dünner. Eingehäkelte Klorollen werden gottseidank weniger, aber das könnte auch an der Verbreitung von Kombis liegen, die keine Heckablage mehr haben. Da nehmen wir doch lieber etwas Innovatives wie ein Fahrtenbuch im Schlüssel für den USB-Anschluss, GPS Sender zur Standortbestimmung (bei Diebstahl oder auch nur Neugier der Gattin) oder das portable DVD-System mit integriertem DVB-T Empfänger und Spielkonsole, um die Kinder auf der Rückbank zu unterhalten.

Tussimobil oder Machoschleuder

Zu den witzigen Vertretern der Gattung Zubehör gehört sicher die Tussi-Linie. Für Frau von Welt gibt es von der rosa Parkscheibe mit “Bin shoppen”-Aufdruck, bis zu den Plüschwürfeln für den Innenspiegel alles, was das Frauenherz begehrt. Auch ein Glätteisen für den Zigarettenanzünder ist ebenso erhältlich, wie der extra große und beleuchtete Zusatz-Schminkspiegel in der Sichtblende.
Den Mann von Welt lässt das alles kalt. Vor allem wenn er die XXL-Kühlbox in Reichweite stehen hat mit coolen Drinks und Eiswürfeln für jede Gelegenheit. Selbst den Firmenwagen kann auf Wunsch mit Scheibenfolien getönt werden, damit die Rückbank vor neugierigen Blicken geschützt ist, wenn die Eiswürfel dann zum Heißmachen benötigt werden. Darauf stehen Manni und Uschi immer noch.

Ratgeber Haustier: Futter, Spielzeug & Co.

Montag, Mai 9, 2011 9:04

Die Bedürfnisse von Haustieren sind so unterschiedlich wie die Vielzahl an Tierarten, die den Menschen im Haus begleiten. Allen gemeinsam ist natürlich, das sie mit Nahrung versorgt werden müssen, womit Tiernahrung zum wichtigen Bestandteil der Haustierpflege wird. Insbesondere bei einigen Hundebesitzern ist immer noch das Vorurteil verbreitet, dass der Hund gut versorgt ist, wenn er mit den Resten vom Tisch gefüttert wird. Dabei wird vergessen, dass der Hund von Natur aus ein völlig anderes Nahrungsspektrum benötigt als der Mensch. Hierauf sind die Futterzubereitungen aus dem Handel exakt abgestimmt. Sie versorgen den Hund mit den Nährstoffen, Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen, die er benötigt und die die Tischreste nicht bereit halten. Dies gilt auch für die Katze, die ein Fleischfresser ist und zum Teil mit Futter aus dem Fachhandel versorgt werden sollte.

Hund und Katze lieben es in jedem Alter, zu spielen. Hierzu gibt es eine Fülle von Zubehör, das teilweise sinnvoll, aber oftmals auch skurril ist. Bälle werden von Hunden, die Laufjäger sind, besonders geschätzt. Bei Katzen sind Bälle weniger beliebt, da sie meist zu groß sind und außerhalb ihres Beuteschemas liegen. Katzen bevorzugen kleine Spielzeuge, die sich nicht ständig bewegen, sondern ihren Instinkt als Lauerjäger durch unterbrochene kurze Bewegungen wecken.

Für Hunde als auch für Katzen sind im Fachhandel auch Kleidungsstücke erhältlich, so gibt es sogar Modeschauen für Hunde. Hier stolzieren die Vierbeiner in teuren Designermäntelchen über den Laufsteg, während die Frauchen verzückt zuschauen. Vermutlich ist es günstig, dass der Gesichtsausdruck der vierbeinigen Modells nicht zu deuten ist, denn Kleidung ist im Regelfall für Tiere ein vollständig unnützes Zubehör. Nur bei sehr kalter Witterung kann ein Schutzmantel für einen geschorenen Hund ausnahmsweise sinnvoll sein.

Elektronik & Familie – Kinder & Technik

Donnerstag, Mai 5, 2011 9:09

Technik und Unterhaltungselektronik im Haushalt sind innerhalb der Familie häufig ein Streitthema. Der Nachwuchs wird vor dem Fernseher geparkt, der Ehegatte ist den ganzen Abend lang am Zocken, und die Dame des Hauses verliert sich in stundenlangen Handy-Chats mit der besten Freundin, während der Onkel sich mit dem Nachbarn an der Wii austobt … Aber Unterhaltungselektronik kann auch sinnvoll eingesetzt werden – wenn man die Geräte nämlich nicht benutzt, um Zeit totzuschlagen, sondern die tatsächlichen Möglichkeiten ausschöpft.

Konsolen und Lernen
Spielkonsolen taugen nicht nur für Ballerspiele und Egoshooter, sondern können noch viel mehr. Software zum Sprachenlernen, Zeichen- und Bildbearbeitungsprogramme sowie Lernsoftware für Schüler laufen inzwischen nicht nur auf dem PC (und in seltenen Fällen dem Mac), sondern eben auch auf der Nintendo DS, dem V-Tech, der Playstation und anderen Konsolen. Für Familien ist das insofern attraktiv, als dass ein sinnvoller Umgang mit Unterhaltungselektronik in diesem Fall sehr leicht mit aktuellen Lernzielen, mit Hobbys außerhalb von Computer und Spielen verbunden werden kann. Die meisten Programme, die Lernziele mit realem Wert anbieten, lassen sich nicht in der Gruppe, sondern alleine bedienen. Allerdings können verschiedene Accounts angelegt werden, so dass Geschwister, Freunde, Eltern etc. durchaus gemeinsam und gegeneinander lernen und spielen können.

Kabelsalat …
… muss nicht sein. Aber kann. Denn was könnte mehr Spaß machen, als einfach mal einen alten, ausrangieren PC auseinanderzunehmen und das Innenleben zu begutachten? Wer weiß schon, wie genau der alte Monitor funktioniert, wo welche Kontakte in der Maus sitzen und wo sich die Brötchenkrümel in der Tastatur gesammelt haben? Und vielleicht lässt sich aus überlebenden Einzelteilen noch etwas Brauchbares Neues basteln? Es muss ja kein funktionierender Computer sein – eine interessante Skulptur ist für den ersten Versuch auch nicht schlecht. Abgesehen davon fällt findigen Kids und ihren Vätern in der Regel allerlei Unfug ein, den man mit ein paar Kabeln, Lautsprechern, Werkzeug und einem Computer anstellen kann. Haben Sie schon einmal daran gedacht, den Timer vom Computer zu nutzen, um morgens die Stereoanlage im Badezimmer (nicht im Wohnzimmer) losdudeln zu lassen, während die Kaffeemaschine automatisch in Betrieb gesetzt wird?

Multimedial
Das ist das Stichwort, das am Anfang steht – Neugier. Was tun, wenn der Fernseher ausfällt? Kann man mit dem Computer Fernsehprogramm empfangen, speichern, und unterwegs auf dem Mobiltelefon abrufen? Braucht die quengelige Dreijährige wirklich morgens ihre Lieblingssendung im Fernsehen, oder kann man die irgendwie auf den MP3-Player zaubern und unterwegs im Bus zum Kindergarten ansehen? Kinder probieren gerne aus, und das kann man fördern. Lego und ähnliches Konstruktionsspielzeug sind ein Anfang, um die Neugier zu wecken – aber es muss weitergehen. Der Schritt vom einfachen Baukasten über einzelne Chips bis hin zu einem komplexen Netzwerk muss erfolgen, und mit etwas Fantasie und Geduld können Kinder sich das nötige Wissen mit elterlicher Hilfe erarbeiten. Unterhaltungselektronik hat eben doch Unterhaltungswert – in mehrfacher Hinsicht.

Das richtige Spielzeug: Tipps & Tricks

Montag, Mai 2, 2011 9:31

Kinderspielzeug ist ein kontroverses Thema. Was brauchen Kinder, um sich ausreichend zu beschäftigen und dabei auch noch gesund zu entwickeln? Ist Lernspielzeug tatsächlich in den Maßennötig, die uns Werbung und Handel nahelegen? Und was ist mit dem ganzen elektronischen Spielzeug – brauchen Kinder tatsächlich Sachen, die auf Knopfdruck blinken, quietschen und rotieren und ansonsten keinen Nutzen haben? Das ist schwierig zu entscheiden. Denn so unterschiedlich die Spielzeuge auf dem Markt, so verschieden sind auch die Kinder. Aber ein paar grundsätzliche Sachverhalten treffen wohl auf jedes Kind und das damit verbundene Spielzimmer zu…

Weniger ist mehr

Ein überladenes Kinderzimmer mit vollen Regalen, zugestellten Ecken und einem Tisch voller Spielzeug lädt nicht zum Spielen ein, sondern schreckt ab. Denn Spielen braucht Raum, Freiheit und Platz zum Bewegen. Volle Regale sind nicht okay, denn die zeigen einen endgültigen, einen gesättigten Status und lassen keinen Raum für Fortschritt und Weiterentwicklung. Außerdem wird eine allzu große Auswahl an unterschiedlichen Spielsachen die meisten Kinder irritieren und die Auswahl entsprechend schwer machen – man hat also im Zweifelsfall kein spielendes, sondern ein meckerndes Kind zu Hause sitzen. Wenige, dafür gut ausgewählte Spielzeuge von hoher Qualität und einem der Altersstufe und Entwicklung nicht ganz entsprechenden Standard sind optimal. Kinder sind neugierig, sie sind von Natur aus wissbegierig und wollen lernen – Spielzeug, dass sie fordert und in manchen Fällen erst einmal überfordert ist also durchaus sinnvoll.

Alle Sinne

Bilderbücher zum Angucken, Logikspiele zum Denken, Knete zum Tasten und Musikinstrumente zum Hören. Das ist ausgewogen. Nein, ist es nicht ganz – warum nicht alles verbinden? Ein Buch kann man ebenso fühlen wie ein Musikinstrument, und aus Knete kann man Logikspielzeug basteln. Kinder brauchen Anregungen, die alle Sinne ansprechen. Es ist kein Makel, wenn Wachsmalkreiden und Knetmasse nach Bienenwachs riechen, die Musikinstrumente kalt und metallen in der Hand liegen (statt aus temperatur- und gewichtsneutralem Plastik zu bestehen), und wenn das Buch außer Bildern auch noch Buchstaben und vielleicht Noten oder eine Bastelanleitung zeigt. Kinder lernen und fühlen sich interessiert, wenn alle Sinne angesprochen werden.

Einfach und effizient

Es muss nicht die Plastikküche in Rosa mit Hello Kitty!-Motiv sein oder das Fahrrad im Cars-Design. Ein paar Bretter, alte Schachteln und Bastelkleber sind eine hervorragende Beschäftigung für Kinder. Wenn Werkzeug im Spiel ist, sollte allerdings ein Erwachsener ein Auge auf die Kinder haben. Und was wird mit Pappe, Holz und Farbe gemacht? Na klar – für kleine Mädchen eine Puppenküche, für kleine Jungs eine Seifenkiste und für Papa einen Hocker, damit er beim Zusehen nicht herumstehen muss. Spielen ist Lernen, und das macht Spaß. Auch ohne komplizierte Elektronik – die meisten Kinder finden Mamas und Papas eigene Fähigkeiten sowieso viel faszinierender.

Heimwerker auf dem Vormarsch

Donnerstag, April 28, 2011 9:07

Heimwerker sind ja eine ganz besondere Spezies, die dem virtuellen Treiben, das sonst unseren Alltag bestimmt, auf beinahe rührende Weise etwas entgegensetzen. Denn eigentlich “muss” niemand mehr auch nur einen Handstreich tun, denn man kann sich alles auf dem Bildschirm zurecht basteln. Dennoch: Der Trend, im eigenen Heim die Kelle, Säge oder den Pinsel zu schwingen, hält unvermindert an, und gerade jetzt im Frühjahr sieht man wieder ganze PKWs voll mit Farbeimern, Rollen, Mörtel etc.

Das Ganze ist eine wahre Leidenschaft die lange zurückreicht. So wurde wohl schon in Urzeiten die eigene Höhle immer wieder neu gestaltet. Heute jedoch wird dies mit High-Tech Farben und garantiert jede Witterung überstehenden Anstrichen erledigt, aber das Prinzip bleibt das Gleiche: Es verschafft dem Heimwerker einfach eine unglaubliche Befriedigung, sich selbst in seinen Taten wieder zu erkennen. Wo man früher Höhlenzeichnungen anfertigte, werden heute raffinierte Muster mit Schablonentechnik auf die Wände aufgebracht, oder es werden Wände mit der “Wischtechnik” verschönert.

Das Resultat dieses Schaffens ist mal mehr mal weniger beeindruckend, und die Kleckse, die man auf Jahre auf dem Dielenboden sieht, als “Klaus unbedingt abends noch die Decke streichen wollte” (wobei dieser Klaus schon lange zum Ex avanciert ist), sind oft mehr ein Zeichen guten Willens als des Könnens. Aber egal, wenn man der Arbeit am PC, den ewigen Power Point Charts etwas Reales entgegen setzen will, ist es doch nicht verwerflich, mit Latexfarben, Spachtel oder Wasserwaage zu
hantieren.

Auch Frauen holen übrigens in dem Bereich kräftig auf, denn auch sie verbringen ihre Tage ja mit Power Point und Co. und möchten auch einmal etwas Konkretes schaffen. Man sollte also die Armada von wild entschlossenen Heimwerkern, die jetzt wieder über die Landstraßen rollt, nicht nur belächeln, sondern sich auch als angeblicher Intellektueller mit diesem Hobby einmal freundlich und wohlwollend auseinander setzen. Eine neue Wand vielleicht, es hat jeder einmal klein angefangen!

Frühjahrszeit ist Baumarkt-Zeit

Montag, April 25, 2011 9:05

Gerade im Frühjahr zieht es viele Menschen magisch in den Baumarkt. Doch nicht jeder Baumarkt ist wirklich gut vorbereitet. So ist gerade im Frühjahr bei vielen Menschen das Bedürfnis groß Zäune zu erneuern, sich ein Gewächshaus anzuschaffen oder einen neuen Grill zu bauen.

Leider rüsten viele Märkte aber nicht auf, sodass entsprechend häufig das Produkt zwar vor Ort als Muster vorhanden ist, aber bestellt werden muss. Dies wäre an sich kein Problem, wenn der jeweilige Baumarkt gut organisiert ist und einen Liefertermin angeben kann. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Verkäufer häufig eine Lieferangabe macht und auf dem Bestellschein nochmals ein anderer Termin erscheint, der bei einigen Baumärkten dann wiederum nicht gehalten werden kann, weil zu viele andere Kunden bereits das Produkt geordert haben. Somit ensteht eine Warteliste, da die Bestellungen nicht dem Bedarf angepasst werden.

Für Kunden ist dies häufig mehr als ärgerlich, denn ist das Frühjahr gekommen, dann ist die Zeit in der der Garten auf Vordermann gebracht werden soll – und Wartezeiten sind hier das Letzte was man brauchen kann. Sicherlich gibt es viele Kleinigkeiten, die problemlos immer vorrätig sind, doch bei bestimmten Produkten müssen Sie sich meist auf längere Lieferzeiten einstellen. Hier bietet die Online-Bestellung eine gute Möglichkeit, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen und sich unnötige Wege in den Baumarkt zu ersparen.

Online-Shops bieten den Vorteil, dass Produkte zum großen Teil umfassend beschrieben sind. Dies entpuppt sich als klarer Vorteil, denn oft können Verkäufer im Baumarkt auch nicht ohne weiteres weiter helfen und lesen letztlich auch nur die Produktbeschreibung in Stichpunkten vor. Der große Vorteil liegt jedoch darin, dass ein entsprechender Liefertermin sofort angezeigt wird und Sie sich so als Kunde selbst ein Bild verschaffen können und sich nicht auf unklare Aussagen verlassen müssen.

Joggen & Co: Selftracking im Kommen

Donnerstag, April 21, 2011 9:08

Gerade ist die Fitnessmesse Fibo in Essen zu Ende gegangen. Zahlreiche Neuheiten wurden präsentiert, so auch bei Trainingsgeräten. Damit können Sportinteressierte noch viel schneller fit werden.

So gibt es die Möglichkeit, Sensoren in T-Shirts, Kopfbändern und Schuhen einzuarbeiten. Damit wird der Leistungsstand der Sportler festgestellt, während gleichzeitig das Training von einem Computer überwacht wird. Anhand des Onlineportals ist dann zu erfahren, ob Sie in den letzten Tagen eher bequem herumgesessen haben. Verantwortlich für die Erfassung ist in diesem Fall der “mywellness key”. Dieser wird am Körper getragen und registriert die Bewegungen des jeweiligen Sportlers. Möchte dieser nun mehr über seine Fitness der letzten Tage erfahren, steckt er den USB-Stick mit seinen Statistiken in den passenden Slot am Computer und schon können die Daten abgerufen werden, die auf die Technogym-Onlineplattform eingespielt wurden.

Bei diesem Stick handelt es sich um ein so genanntes Selftracking-Produkt, von denen mehrere Modelle vorgestellt wurden. Somit haben Sie es jetzt selbst in der Hand, Ihre sportlichen Aktivitäten zu kontrollieren und kontinuierlich auf Ihrer eigenen Fitnesswelle zu schwimmen. Gemessen wird mit dem Stick von Techgym beispielsweise auch, wie viel Stunden der Träger geschlafen hat. Sogar die Anzahl der aufgenommenen Kalorien kann der Stick messen.

Die Selftracking-Produkte besitzen alle ein recht unterschiedliches Leistungsvermögen. Jedoch besitzen sie alle sehr feine Sensoren, die die Erfassung fast jeder Funktion des Körpers ermöglichen. In der Regel sind die Datenerfasser in ganz normale Textilien eingearbeitet und messen auch Details wie Herzfrequenzen oder Schrittfolgen. Noch bis vor Kurzem war dies nur möglich, wenn ein Brustgurt angelegt wurde. Heute reichen dafür ein Stirnband oder ein Clip aus.

Auch Modelle mit integriertem EnergyPointer wurden vorgestellt. Damit wird dem Sportler angezeigt, wann das Fettstoffwechseltraining in das Fitnesstraining übergeht.