Tierfreundliche Gartenbeleuchtung

Dienstag, August 17, 2010 9:35

Quelle: kurier.at / freiraum.cc

Den eigenen Garten auch des Nachts in all seinem Glanz erscheinen zu lassen, ist das Ziel vieler Gartenliebhaber. So wundert es nicht, dass die nächtliche Beleuchtung so manchen Gartens oder Teichs etwas über die Stränge schlägt. Denn trotz all der anspruchsvollen Lichteffekte sollte man nicht seine “Untermieter” im Garten vergessen – denn zu grelle Lichter und Strahler irritieren die Tierwelt.

Empfehlen läßt sich daher vor allem leichtes Licht, das nicht blendet und wenig Stromverbrauch aufweist. Der Einsatz von Niedervoltlampen und LED-Leuchten ist daher eine gute Idee. Warum? Bei LED-Lampen z.B. wird Licht durch Leuchtdioden erzeugt, die keine UV-Anteile besitzen und somit keine Insekten anlocken können. Nachtaktive Tiere wie Glühwürmchen und Nachtfalter orientieren sich nämlich am UV-Licht und werden durch Lampen irritiert. Aber nicht nur Insekten werden durch falsche Beleuchtung gestört, sondern auch schlafende Tiere und Zugvögel.

Eine zu helle Beleuchtung sollte daher vermieden werden. Abgeschirmte Leuchten, deren Lichtkegel nicht in den Himmel strahlen, wären eine Möglichkeit. Auch Lampen mit Bewegungsmeldern sind tierfreundlich, weil sie die Beleuchtungszeit reduzieren – außerdem wird der Stromverbrauch in Grenzen gehalten.

Zum Schutz der Pflanzenwelt empfiehlt es sich, die Fernwirkung der Lichter zu beschränken, indem die Lampen niedrig montiert werden. Einige wenige Akzente reichen aus, um den Garten in Szene zu setzen. (Quelle: kurier.at)

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