Google-Books-Vergleich: Termin für Anhörung im Februar 2010
Mittwoch, Dezember 2, 2009 10:20
Ein US-Bundesrichter hat am Donnerstag die neue Einigung im Streit zwischen Google und der Verlagsbranche vorerst gebilligt und für den 18. Februar 2010 einen Anhörungstermin festgesetzt.
Der Rechtsstreit hatte sich an einer Klage von Verlagen und Autorenverbänden gegen Googles Buchsuche entzündet. Der Streit soll durch einen Vergleich beigelegt werden. Dieser bedarf jedoch der Zustimmung des Gerichts.
Ein erstes Abkommen vom Oktober 2008 räumte Google das Recht ein, gegen Zahlung von 125 Millionen Dollar Bücher von Büchereien und Universitäten einzuscannen und für jedermann abrufbar online zu stellen.
Diese Einigung rief bei international tätigen Verlagen, sowie mehreren Regierungen Empörung hervor. Zudem sah sich Google mit Einwänden seitens des Konkurrenten Amazon und des US-Justizministeriums konfrontiert. Mitte November legten die Streitparteien die richterlich angeordnete Neufassung des Abkommens vor. Diese sieht vor, dass Google ausschließlich solche urheberrechtlich geschützte Werke in seinen Online-Dienst aufnehmen darf, die in den USA, Australien, Großbritannien oder Kanada veröffentlicht wurden. Zu diesem ebenfalls umstrittenen Entwurf müssen nun die Streitparteien bis zum 18. Februar 2010 Stellung nehmen.






Uwe Braun sagt:
Dezember 10th, 2009 um 09:44
Google ist mir unheimlich. Die bieten jede Menge Gratislösungen an, jetzt auch Bücher, die man online lesen kann, aber irgendwann kommt das teure Ende und alles wird Geld kosten. Da dann jeder Google-Dienste nutzen wird und keine Alternativen mehr über sind, müssen wir für unsere Naivität von heute zahlen…
Uwe Braun sagt:
Dezember 29th, 2009 um 11:59
Hallo “Namensvetter”,
na, da heben wir beiden ja nicht nur den gleichen Namen sondern (im Fall google) auch noch die selben Ansichten!
Liebe Grüße vom Niederrhein
Uwe Braun
guido sagt:
Februar 19th, 2010 um 13:55
@BvG
Mir war ja nur wichtig zu sagen, dass Politiker keine Leistungsträger, sondern nur Parasiten (meist auch noch Versager in irgendeinem Beruf) sind, die schon längst abgeschafft gehören.
Und hier noch was zu Google:
Autoren wie Helene Hegemann sollten für ihren Müll sogar bezahlen (wie die Abfallsack-Gebühr) — so wie schon die Wissenschaftler auf Plos.org bezahlen müssen, wenn sie ihren (abgeschriebenen) Müll publizieren wollen.
Künstler und Wissenschaftler sollten einen sauberen Beruf haben (wie z.B. Kunstlehrer, Techniker, etc.) und damit ihr Geld verdienen.
Wissen und Ideologien (bzw. genauer: Bücher und Publikationen) sollten dagegen im Gegensatz zum Wissenserwerb nichts kosten (denn in der Regel sind die Bücher und Publikationen eh Schrott: siehe Plato).
Und: Wissenschaft und Kunst sollte (wie im 18. Jh.) nur als Freizeitbeschäftigung (unabhängig vom Geld-zirkel und Korruption) betrieben werden…
Daher sollte es auch keine Copyrights geben (und auch Google sollte keine Rechte besitzen).
Alles kostenlos und frei!!!!!
Und das Geld bitte sauber als Friseuse, Lehrer oder sonst irgendein Leistungsträger verdienen!!!