Soziale Netzwerke: Erfolgreiche Abmahnung durch Verbraucherschützer
Dienstag, November 17, 2009 12:58In Unterlassungserklärungen haben sich die Betreiber der sozialen Netzwerke Xing, Myspace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und die VZ-Netzwerke verpflichtet, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbedingungen nicht mehr zu verwenden. Die nun unterschriebenen Unterlassungsklagen sind das Ergebnis der Bemühungen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).
Gegenstand des Rechtsstreits waren allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzbedingungen, durch die die Betreiber von sozialen Netzwerken ihre Mitglieder benachteiligten, während sie sich selbst weitgehende Rechte an Nutzerdaten und deren Weiterverarbeitung ohne das Wissen oder Einverständnis der Betroffenen einräumten. Nun stehen die Betreiber der sozialen Netzwerke in der Pflicht, die zugesagten Änderungen bis Januar 2010 umzusetzen. “Wir begrüßen, dass die Betreiber der sozialen Netzwerke sich kooperativ gezeigt haben”, sagte Carola Elbrecht, Leiterin
des Projekts “Verbraucherrechte in der digitalen Welt” .
Die Betreiber werden unter anderem auf die Nutzung von Inhalten der Nutzer verzichten. Zudem sollen Sie insbesondere die Voreinstellungen von Nutzerprofilen neuer Mitglieder restriktiver gestalten, um diese besser zu schützen. Wenn Sie die Technik ihrer Dienste erneuern, sollen die Betreiber zudem die Auswirkungen auf den Daten- und Verbraucherschutz mitprüfen.
Informationen für Verbraucher finden Sie auf
www.surfer-haben-rechte.de.






