Toshiba: Rückrufaktion für Satellite-Notebooks
Montag, September 6, 2010 8:32
Quelle: Toshiba.de
In Abstimmung mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC hat der japanische Elektronikriese vor ein paar Tagen eine weltweite Rückrufaktion für 41.000 Notebooks eingeleitet. Wie berichtet wurde, soll es in 129 Fällen zu gefährlichen Überhitzungen gekommen sein. Das Gehäuse rund um die Buchse für das Ladegerät soll sogar geschmolzen sein. Grund ist ein fehlerhaftes Bauteil im Bereich der Netzanschluss-buchse, das bis zum Schmelzpunkt umliegender Gehäuseteile überhitzen kann und bei Berührung ernsthafte Verbrennungen verursacht.
Von dem Defekt möglicherweise betroffen sind Laptops der Ausführungen Satellite T130, T130D, T135, T135D und Pro T130, die zwischen August 2009 und August 2010 verkauft wurden. Tatsächlich bestätigt wurden 129 Vorfälle in den USA sowie 14 in Kanada. Kleinere Brandwunden und Sachschäden an Gerät sowie unmittelbarer Umgebung seien bislang die einzigen bekannten Folgen. In Deutschland sind keine Verletzungen bekannt, jedoch müssen alle Notebooks der Serien Satellite T130 und Satellite Pro T130 mit den Produktcodes PST3AE und PST3BE zur Reparatur.
Ein BIOS-Update soll Kunden dabei helfen, zu überprüfen, ob ihre Geräte von dem Fehler betroffen sind. Ist das der Fall, sollen sie das Toshiba-Kundenzentrum kontaktieren. Tritt der Überhitzungsfall ein, wird der Nutzer mittels Fehlermeldung über die Probleme mit seinem Gerät benachrichtigt und erhält wichtige Informationen zum Ablauf von Rückruf sowie Reparatur. Nach Angaben Toshibas bestehe keine Gefahr, wenn das Gerät nur im Akku-Modus genutzt wird. Aufgrund des BIOS-Updates wird das Aufladen des Geräts aber nicht möglich sein, wenn der Fehler entdeckt wurde.
Hinweise zur Durchführung des notwendigen BIOS-Updates hat Toshiba auf einer eigenen Hintergrundseite zusammengestellt. Für die in Deutschland verkauften Geräte Satellite T130 und Pro T130 steht die neue BIOS-Version 2.70 auf der Europa-Website des Unternehmens zum Download bereit.





