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Osterbräuche – Was sie bedeuten, woher sie kommen

Ostereier - einer der bekanntetesten OsterbräucheDer Osterhase kommt an Ostern und versteckt für die Kinder Ostereier und andere Süßigkeiten. Als Symbol für die Osterzeit und den nahenden Frühling wird der freundliche Hase auf Dekoartikeln und in Form von Schokoladenhasen überall verkauft. Woher dieser Hase kommt, ist nicht ganz klar. Eine Erklärung ist die Tatsache, dass der Hase ein Symbol der heidnischen Fruchtbarkeitsgöttin Eostre ist und daher im Frühjahr bei den Feierlichkeiten der Fruchtbarkeit und des wieder erwachenden Lebens mitspielte. Diese Bräuche wurden vom Christentum übernommen. Bereits in der Antike war ein Hase oft das Sinnbild für Leben, Vermehrung und sogar Wiedergeburt, was die Verbindung zur Auferstehung Jesu leicht macht.

Der Osterhase bringt Eier. Wie kommt das? Der Osterhase wird seit dem 17. Jahrhundert erwähnt. Vorher waren es eher Vögel wie Kuckuck oder Storch, die Eier brachten. Eier gelten schon immer als ein Symbol der Fruchtbarkeit und passen daher gut ins Bild des wiedererwachenden Frühlings, wie auch zum Hasen als Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin. Nicht nur das Ostereiersuchen, sondern auch das Bemalen der Eier und in manchen Gegenden das Aneinanderschlagen gekochter Eier ist weit verbreitet. Heute kommen auch immer mehr Schokoladeneier, Marzipan oder andere Leckereien zu den gekochten Eiern dazu. Warum die Ostereier versteckt und gesucht werden, ist nicht überliefert, hat sich aber in unserer Tradition eingenistet. Manche vermuten, dass das Verstecken der Ostereier aus der Zeit kommt, als die Heiden sich und ihre Frühjahrsbräuche noch vor dem erstarkenden Christentum verstecken mussten.

Eine weitere Tradition ist das Osterlamm, welches auf einen jüdischen Brauch zurück geführt werden kann. Am Pessah Fest, das in derselben Woche wie Ostern gefeiert wird, erinnern die Juden an die Flucht der Israeliten aus Ägypten. Damals wurden zehn Plagen über die Ägypter geschickt, vor denen sich die Juden durch das Opfern eines Lammes schützten. Die Christen haben das Osterlamm in ihre Riten aufgenommen und Jesus, der an Ostern am Kreuz gestorben ist, wird oft als das Lamm Gottes bezeichnet, das geopfert wurde.

Das Osterfeuer, das im christlichen Glauben ebenfalls eine Rolle spielt, symbolisiert das „Licht der Welt“. Vor der Christianisierung Europas gab es das Osterfeuer in Form von Feuern, die den Winter vertreiben und den Frühling mit Licht und Wärme zu beginnen.

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